Um in einem landwirtschaftlichen Betrieb erfolgreich zu arbeiten, darf neben einem nachhaltigen Fütterungsmanagement auch ein optimales Hygienemanagement nicht fehlen.
Die regelmäßige Reinigung der Stallanlagen reicht hierzu leider oft nicht aus. Auch die fachgerechte Desinfektion der Stallanlagen, Geräte, Stiefel und des Trinkwassersystems tragen zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere bei.
Außerdem kann spezielle Einstreu bspw. in den Ferkelbuchten Feuchtigkeit, die häufig als Nährboden dient, direkt binden. Auch Feuchtigkeit im Getreide kann zu Leistungseinbußen führen, wenn sich hierdurch bspw. Mykotoxine bilden. In so einem Fall können Mykotoxinbinder Abhilfe schaffen. Richtiges Desinfizieren ist nicht immer leicht - aber als Prophylaxemaßnahme ebenso wichtig wie im Seuchenfall! Wichtig in beiden Fällen ist für Tierärzte und Landwirte die Praktikabilität, wie bspw. ein geringer Zeitaufwand. Laut der maßgebenden Richtlinie des Bundesministeriums sind insbesondere folgende Dinge zu beachten: 1. Einwirkzeit 2. Temperatur-Empfindlichkeit ECOCID S ist ein pulverförmiges, wasserlösliches Desinfektionsmittel. Es zeigt seine Wirksamkeit sowohl bei kurzen Einwirkzeiten als auch bei niedrigen Temperaturen (<10°C). ECOCID S kann auch in einer 0,1%-igen Lösung permanent im Trinkwassersystem eingesetzt werden. Der in ECOCID S enthaltene Wirkstoff Kalium-Peroxomonosulfat, ist bekannt durch das Desinfektionsmittel VIRKON S und wird von internationalen Experten empfohlen. VIRKON S wurde erfolgreich bei den Geflügelpestausbrüchen in den Niederlanden (2003), den USA (2002), Italien (1999) usw. eingesetzt. Außerdem wird der Einsatz von Kalium-Peroxomonosulfat (ECOCID S, VIRKON S) z.B. beim Import von agrarischen Produkten in die USA gefordert, ebenso von der isländischen Veterinärbehörde bei der Einfuhr von Equipment für den Reitsport. Auch im Autvetplan von Australien und Neuseeland wird dieser Wirkstoff von den dortigen Behörden gefordert. ECOCID S ist eines der wenigen Desinfektionsmittel, mit internationaler Anerkennung der Wirkung gegen alle bedeutenden Tierseuchen. ECOCID S ist von der DVG als Desinfektionsmittel gelistet. Herausforderung Nr. 1: Die Einwirkzeit! ECOCID S hat seine Wirkung in kürzester Zeit auch bei niedrigen Temperaturen bewiesen! Herausforderung Nr. 2: Die Temperatur-Empfindlichkeit! ECOCID S ist nicht temperaturempfindlich! Solange die Lösung flüssig ist, ist diese auch wirksam. ECOCID S wird seit über 30 Jahren selbst in Russland und Sibirien mit bestem Erfolg angewendet - sogar im Winter. ECOCID S ist umweltfreundlich! ECOCID S ist unter Xi (reizend) eingestuft. NOAferm ist eine Einstreu welche zur Verbesserung der Stallhygiene und des Wohlbefindens des Tieres beiträgt. Das nicht aggressive Pulver NOAferm hat eine große aktive Oberfläche, ein hohes Ionenaustauschvermögen und organische Kohlenstoffverbindungen. Dies regt und steuert effektiv die biologischen Prozesse am Stallboden. Die biologische Desinfektion schafft ein natürliches Hygieneniveau und ein gesunderes Stallklima durch Ammoniakgasbindung. Als Folge der Reduktion der Feuchtigkeit auf Boden und Tier wird der Nährboden für Schadinsekten reduziert. Dies vermindert die Bakterienvermehrung und führt zu einer rascheren Wundheilung und besseren Luftqualität. Schimmelpilze sind weltweit ein Problem und Mykotoxine sind in geringen Mengen fast immer nachzuweisen. Mykotoxine wirken in vielfältiger Weise nachteilig auf die Leistung von Schweinen, Geflügel aber auch Wiederkäuern. Oft wird nicht bedacht, dass Mykotoxine auch im ehr kühlen Europa aufgrund des globalen Rohstoffhandels eine ständige Gefahr sind. Neben Futtergetreide finden sich auch in Gras- und Maissilagen immer wieder besonders hohe Konzentrationen. Gerne stellen wir Ihnen weitere Informationen zur Verfügung, sprechen Sie uns einfach an!
Desinfektionsmittel sollten umweltverträglich sein und die Kläranlagen nicht belasten. Die Korrosivität sollte ebenfalls gering sein. ECOCID S ist entsprechend der EU-Direktive 2004/10/EG zu mehr als 90% biologisch abbaubar nach OECD Testbedingungen.
Die Gefahrstoffverordnung fordert den Einsatz des geringst gefährdenden Produktes.
Da Mykotoxine sehr stabil sind und sich durch Sieben und ähnliche Maßnahmen nie vollständig entfernen lassen, empfielt sich der Einsatz von Mykotoxinbindern. Schädliche Toxine werden während der Darmpassage gebunden und so aus der Ration eliminiert.